Allergien

 Pathogenese

Bis zu 20 Prozent der Deutschen leiden mittlerweile unter einer Allergie.

Die Allergie beruht auf einer Fehlregulation und überschießenden Abwehrreaktion des Immunsystems.

Die eigentliche Aufgabe dieses Komplexes besteht in der Abwehr von Krankheitserregern, wie Bakterien, Viren oder Parasiten. Dringen diese im Verlauf einer Infektion in den Organismus ein, bildet der Körper Antikörper oder Abwehrzellen gegen den entsprechenden Erreger und damit kommt es zur Ausbildung einer Immunisierung. Bei einem späteren Kontakt mit demselben pathogenen Keim erkrankt die Person nicht unbedingt ein zweites Mal, da sich das Immunsystem an den Eindringling „erinnert“ und unverzüglich mit der Produktion der spezifischen Antiköper beziehungsweise Abwehrzellen beginnt.

Bei der Entstehung einer Allergie laufen prinzipiell dieselben Reaktionen im Immunsystem ab. Nach dem Kontakt werden für dieses Allergen spezifische Antiköper oder Abwehrzellen gebildet. Bei einem erneuten Kontakt mit denselben Allergenen werden die entsprechenden Antikörper produziert oder aktiviert, und es tritt für den Patienten eine unangenehme Reaktion auf.

Begünstigende Faktoren

Grundsätzlich gilt für alle Formen einer Allergie, dass eine erbliche Disposition zwar oft vorhanden ist, prinzipiell aber jeder Mensch zum Allergiker werden kann. Als verschlimmernd für das Beschwerdebild findet man häufig sogenannte „Vergiftungen“. Darunter versteht man Belastungen des Bindegewebes mit Körper fremden Stoffen wie Schwermetallen, sonstige belastende Umweltstoffe, Impfungen oder Medikamenten (z.B. Antibiotika), Darmbelastungen und vieles mehr.

Im Bindegewebe, dem Mesenchym, findet die Interaktion zwischen Sauerstoff, Nährstoffen und Schlackenstoffen statt. Ist dieser Austausch behindert, lagern sich die Schadstoffe ab, welche nicht abgegeben und ausgeschieden werden können. Ähnlich wie in einem Mülleimer summiert sich deren Menge – irgendwann ist er voll und quillt über. Aus naturheilkundlicher Sicht ist dies der Ausbruch der Krankheit. Dr. Reckeweg hat in seinen Aufsätzen und Büchern dieses „Mülltonnen- Prinzip“ im Menschen immer wieder beschrieben.

Therapie
Das Wichtigste dabei ist die Ursachenforschung und die daraus resultierende Therapie.

Langfristig wird in der Naturheilkunde entgiftet und umgestimmt mit beispielsweise potenziertem Eigenblut, der Darm saniert und Mangelzustände behoben.