Hautkrankheiten

Chronische Hauterkrankungen sind immer häufiger anzutreffen und therapeutisch meist nur schwer zu beeinflussen. Leider nimmt auch die Neurodermitis in den letzten Jahren einen immer größeren Raum ein, insbesondere Kleinkinder und Jugendliche sind auffällig oft davon betroffen.

Da die Haut ein vielseitiges Organ ist, müssen wir jedoch auch berücksichtigen, dass sie ebenso in einer engen Beziehung zu unserem gesamten Stoffwechsel steht. Über das Blut und die Lymphe, aber auch durch die Tätigkeit des lokalen Zellstoffwechsels, gelangen Substanzen aus unserem Stoffwechsel und den übrigen Körperbereichen in die verschiedenen Hautzonen.

Das bedeutet, dass unsere Haut auch ein Ausdrucks- und Ausscheidungsorgan für unseren Stoffwechsel und seiner Organe darstellt. Die Haut wird in diesem Zusammenhang gern als „Dritte Niere“ bezeichnet, wenn es beispielsweise um die Qualität der Ausscheidungen aus den Schweißdrüsen geht. Sie repräsentiert das Stoffwechselgeschehen von Darm, Leber, Galle und Lungen und besitzt ansatzweise selbst auch einen Teil der Eigenschaften dieser Organe. Daher können wir bei bestimmten Hautsymptomen oft sehr leicht Rückschlüsse auf entsprechende Organ- und Stoffwechselstörungen ziehen und durch eine „innere“ Behandlung den äußeren Hautsymptomen begegnen.

Zusammenfassend ausgedrückt, ist unsere Haut eine äußere Projektions- und Funktionsfläche für die inneren Prozesse unseres Wesens, sowohl im stofflichen wie auch im seelischen Sinne.

 

Ursachen

Als ein sehr markanter Problembereich und häufig auslösender Faktor von Neurodermitis steht die Nahrungsaufnahme und -verarbeitung im Darmbereich.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, weshalb das Darmmilieu gestört sein kann (Antibiotika, Fehlernährung, Pilze, Viren, bakterielle Fehlbesiedlung, Parasiten, Autoimmunerkrankungen, etc.), aber es sollte in jedem Falle mit untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Gleichzeitig stellt auch eine mögliche Leberschwäche und/oder -überlastung eine weitere Ursache auf dieser Ebene dar. Der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, dass die Folgen einer Impfung sowie der Kontakt mit Umweltgiften und Schwermetallen einen zusätzlichen Einfluss haben können.

Therapie
Das Wichtigste dabei ist die Ursachenforschung und die daraus resultierende Therapie.

Langfristig wird in der Naturheilkunde entgiftet und umgestimmt mit beispielsweise potenziertem Eigenblut, der Darm saniert und Mangelzustände behoben.